Heute geht es um eine Buchreihe, die mich eine ganze Weile lang begleitet hat: Die magische Trilogie Caraval von Stephanie Garber.

Das erste Buch handelt von Scarlett Dragna, die sieben Jahre lang, jeden Winter einen Brief an Legend, dem Master eines magischen Performance Spiels, schrieb. Ihr größter Wunsch war es, gemeinsam mit ihrer Schwester Donatella die magischen Spiele zu besuchen, um einen Preis zu gewinnen. Nach sieben Jahren bekam sie endlich eine Antwort von Legend, die zwei Tickets zu dem nächsten Event enthielt, doch Scarlett wollte es nicht riskieren, von ihrem gewalttätigen Vater erwischt und bestraft zu werden, da es den Schwestern streng verboten ist, die Insel zu verlassen. Dennoch schaffte es Donatella, Scarlett mithilfe des Seemanns Julian heimlich zur Insel der Spiele zu bringen. Als sie dort ankommen, fehlt von Donatella jede Spur. Zuerst vermuten sie noch, Donatella sei einfach zum Eingang vorgegangen, doch auch dort konnten sie sie nirgendwo finden. Und so beginnt für Scarlett eine verzweifelte Suche, während die Magie der Spiele mit jedem Tag unheimlicher wird.
In dem Buch wird unglaublich oft erwähnt, dass alles nur ein Spiel sein würde („Denk daran, es ist nur ein Spiel“). Dennoch fiel es selbst mir schwer, das Spiel von der Wirklichkeit auseinanderzuhalten. Doch dass sich Realität mit Magie so stark vermischt hat, hätte ich niemals ahnen können.
Um ehrlich zu sein, hat mir der erste Teil am meisten gefallen, denn die Spannung nahm mit jedem Teil immer mehr ab. Und auch das Mysterium hinter der Identität Legends war keine große Überraschung. Da hat mir ein wenig der Schock-Moment gefehlt. Dennoch hat mich die abnehmende Spannung nicht davon abgehalten, die Trilogie zu Ende zu lesen, da Stephanie dafür gesorgt hat, dass man unbedingt wissen möchte, was mit allen Charakteren passiert.
Am Anfang des zweiten Teils hat es ein wenig gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe, aus Donatellas Perspektive zu lesen, weil sie sich sehr stark von Scarletts Perspektive unterschieden hat. Die beiden Mädchen waren nicht nur vom Aussehen, sondern auch vom Verhalten her total gegensätzlich.
Alles in allem lässt sich sagen, dass es sich als Fan von Welten voller Täuschungen und magischer Rätsel auf jeden Fall lohnt, den ersten Teil der Caraval-Reihe zu lesen. Für mich persönlich konnten die Fortsetzungen den Zauber des ersten Teils leider nicht so einfangen, wie ich es mir gewünscht hätte. Dennoch bleibt die Reihe ein einzigartiges Erlebnis-ein Spiel, das man trotz allem bis zum Ende spielen möchte.


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