Ich habe damals nie viel vom Lesen gehalten. Ich las ab und zu das, was alle andere lasen, um mich mit den Kindern aus der Grundschule unterhalten zu können. Doch als ich an einem Sonntag auf einem Flohmarkt war, erblickte ich ein Buch und es fesselte mich sofort. Das Buch Silber, das erste Buch der Träume von Kerstin Gier, hatte ein wunderschönes Cover, was mich sofort in seinen Bann zog. Ich kaufte das Buch und brachte es voller Freude nach Hause. Um ehrlich zu sein, hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich es das erste Mal las-und ja, ich habe es mehr als einmal gelesen.

Das Buch selbst handelt von einem Mädchen namens Liv Silber. Als ihre Mutter beschließt, nach London zu reisen, um gemeinsam mit Liv und ihrer kleinen Schwester Mia Silber bei ihrem neuen Freund einzuziehen, bricht Livs Welt zusammen. Doch ihr mysteriöser neuer Stiefbruder hat Geheimnisse, die Liv unter allen Umständen aufdecken will, selbst, wenn das bedeutet, dass sie sich selbst in Gefahr bringt. Wie der Titel vielleicht schon verrät, handelt das Buch größtenteils von Träumen und gefährlichen Begegnungen in diesen.
Die Idee, dass wir uns in Korridoren zwischen den Träumen begegnen können, fand ich faszinierend. Es hat die Grenzen zwischen Realität und Fantasie auf eine Art verwischt, die ich so noch nie gelesen hatte.
Das Buch ist ein Fantasy-Buch mit unglaublich viel Spannung, überzeugenden Charakterentwicklungen und herzerwärmenden Momenten. Doch der Plot war es, was mich dazu brachte, die restlichen zwei Bände zu kaufen. Er war vollkommen unerwartet und zog mir beim Lesen den Boden unter meinen Füßen weg.
Um ehrlich zu sein, dauert es ein wenig, bis die Geschichte wirklich ins Rollen kommt, aber es ist wichtig dranzubleiben. Es lohnt sich wirklich!


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